Gästebuch

Ihr habt Feedback, Themenwünsche oder Anregungen? Dann bitte hier kommentieren.

Kommentar von Caroline |

Hej Nicole, wie erholsam und inspirierend zugleich es ist, dir zuzuhören!! Danke für diesen Podcast, den ich (vor allem jungen Frauen) vielfach weiterempfehle. Linksradikal-feministische Grüße aus Berlin

Kommentar von Fabian |

Dein Podcast ist ur super! Vielen Dank für deine Arbeit!
Ich habe eine Freundin, die schwerhörig ist und mich für die für die damit einhergehenden Bedürfnisse ein bisschen mehr sensibilisiert hat. Ich wollt ihr schon 16x eine Folge empfehlen, aber es hatte wenig Sinn, weil ich ihr die Folge eigentlich transkribieren hätte müssen. Ich weiß nicht wirklich, was man da machen kann - manche Podcasts bieten ein Transkript an, aber das ist viel Arbeit;
Wenn sonst nichts, lass bitte nur durch kommen, dass ich deinen Podcast gerne mit noch mehr Menschen teilen können möchte als bisher. LG und nochmal danke!

Kommentar von Katrin |

Ich habe selten so einen schön gesprochenen Gender-Gap gehört.

Kommentar von Renate |

Danke für jede Ihrer Folgen, ich bin großer Fan von Ihnen!

Kommentar von Jasmin |

Liebe Nicole,
hab mir heute zum ersten Mal einige Folgen von deinem Podcast beim Radeln angehört und find ich super!!! Vielen Dank. Freue mich schon auf die nächsten Folgen =)

Kommentar von Linda W. |

Zuerst haben mir deine Podcasts wirklich gefallen aber mittlerweile finde ich die herablassende Art und das zickige Gehabe nur noch anstrengend. Wünsche mir wieder retour zu Sachlichkeit und Respekt. VG aus Linz! - Linda

Kommentar von Medikamenten Manfred |

Süßen linksliberalen Bois fällt übrigens auf, das 'Mäußenchen' ein sexistisches Diminutiv ist, und dass das schon zig mal in der feministischen Lingustik abgehandelt wurde, Dir aber vollkommen unbekannt zu sein scheint.
Niemand will Dich silencen oder tone policen, sondern Dir lediglich mitteilen, das linksliberalen Bois wie mir, Deine Argumente bekannt sind, sie aber nicht für unbedingt gut befunden wurden. Da staunste was, das Linksradikalismus nicht der Weisheit letzter Schluß ist, so vong Logik und Argumenten her.

Das schlimme scheint mir bei Deiner zwanghaften Beschäftigung mit Drukos sowieso nicht irgendwelche Argumente zu sein, sondern Dein beschädigtes Ego. Lass uns mal ohne das herabwürdigen anderer Kommentatoren auf rein sachlicher Ebene diskutieren. Das kannst Du gar nicht, weil ich schon vor meinen inneren Auge sehe, wie mett Du auf diesen provokativen Kommentar reagierst, Nicole.

Kommentar von Claudia |

Hallo Nicole, Danke für deine Arbeit und diesen wundervollen Podcast. Immer wieder inspirierend und Mut machend. Viele Grüße

Kommentar von dani |

Mach weiter so! Ist mein Lieblingspodcast und ich freue mich schon auf die nächste Folge :)

Kommentar von Medikamenten Manfred |

'Du Knecht' ist natürlich ein super Front und überhaupt nicht klassistisch.
Was los Nicole?
Haste die letzte Parteischulung über Hegels 'Herr und Knecht' Dialektik verpasst, oder kommt da einfach nur ein primitives Statusverhalten zum Vorschein, das du schnellstens wegkonstruieren solltest? ????

Kommentar von Medikamenten Manfred |

Etzala was willst Du?
Eine eigene Kolumne?
Als hätten wir deine Argumente nicht schon x-mal gehört. Dein Aktivismus den du als Journalismus ausgibst, hat wenig informations und unterhaltungswert wenn du nur widerkäust was du anderswo im Netz gelesen hast, du möchtegern Stokowski.
Such Dir lieber einen richtigen Job.

Kommentar von Laurasia |

Unglaublich wichtiger Podcast, wie mensch hier im Gästebuch lesen kann. Danke für diese wertvolle Arbeit!

Kommentar von Abdul Karim Almani |

Vielen Dank für deine tolle Arbeit, die du leistest. Vor allem wir MuslimInnen schätzen diese sehr. Denn dein Engagement ebnet den Weg für die Gleichberechtigung marginalisierter Gruppen wie z.B. der Muslime. Wenn wir dann endlich die Gleichberechtigung in Österreich (er)leben dürfen, werden wir natürlich den Feminismus weiterhin unterstützen, da er total im Einklang mit unseren Glaubensprinzipien steht. Schließlich ist es dem Feminismus zu verdanken, dass wir Stück für Stück einer gleichberechtigten Gesellschaft näher kommen. Wenn es dann einmal soweit ist, gehe ich stark davon aus, dass aufgrund der Toleranz gegenüber uns MuslimInnen, die Bevölkerung in Österreich und auch in Europa mehrheitlich islamisch sein wird. Du brauchst dir aber wirklich keine sorgen machen, dass deshalb die Frauen wieder unterdrückt werden oder das im Keime erstickte Patriarchat wieder auferstehen wird, nur weil gerade weltweit in mehrheitlich muslimisch bevölkerten Ländern die Frauen ihre Emanzipation nicht im vollem Maße ausleben dürfen. Ich schwöre auf Allah und seinen Propheten Mohammed, dass wenn du uns hilfst, wie du es ja schon mit deiner Arbeit schon tust, die Stellung der Frau in einem modernen und islamischen Europa einer feministischen Sichtweise entsprechen wird.
Viele Grüße und Alhamdulillah
Abdul Karim

Kommentar von nana |

Liebe Nicole
Vielen Dank für den Podcast zum 1. Mai. Du sprichst mir aus dem Herzen. Unsere Gesellschaft ist leider zu einer Leistungsgesellschaft verkommen und ganz viele Qualitäten gehen dabei verloren. Das führt unter anderem zu einem krassen Raubbau an Natur und Menschen. Irgendwann wird sich das rächen bzw. rächt sich schon...
Herzlicher Gruss

Kommentar von Ein*e Ersthörer*in |

Das soll mal eine(r) verstehen … Da fragt jemand offenbar sehr freundlich an, ob eine bekannte Feministin vielleicht gute Literatur zu dem Thema empfehlen könne, und statt ebenso freundlich zu antworten, ggf. auch, dass man da eben leider nicht weiterhelfen könne, wirft man dem Absender der Anfrage vor, überhaupt so eine Frage zu stellen.
Es hätte ja auch sein können, dass Sie eine Liste mit Büchern, Artikeln, Studien etc. haben, die Sie empfehlenswert fanden, und mit denen Sie interessierten Menschen gerne helfen, aus Ihrer Sicht hochqualitative Quellen zu finden, aus denen sie sich informieren und weiterbilden können. Soll jede(r) jedes Mal wieder bei Null anfangen? Und wer weiß, vielleicht wäre der Instagram-Follower ja sogar bereit gewesen, Sie finanziell für Ihre Hinweise zu entschädigen? Es klang jedenfalls nicht danach, als hätte er erwartet, dass Sie für ihn die Recherche übernehmen.

Noch eine Frage zum Schluss: Wenn Sie sagen, dass Sprache schon immer gegendert war, weil ja das generische Maskulinum in einer Gesellschaft, in der "Mensch" und "Mann" quasi gleichbedeutend waren, grundsätzlich Männer meinte – war dann "die Person" auch schon immer gegendert und meinte schon immer Frauen, weil das grammatikalische Geschlecht des Wortes weiblich ist? Das ist eine ernst gemeinte Frage und hoffentlich ein Gedankenanstoß. Vielleicht beantworten Sie das mal nicht auf gewohnt polemisch-herablassende Weise, sondern lassen sich auf einen von gegenseitigem Respekt geprägten Austausch ein.

Kommentar von steffi |

hab grad episode 13 gehört - superwichtiges thema! ich tu mir ur schwer, geld für wissen zu verlangen. generell wenns um geld geht für meine arbeit verfalle ich in gratisarbeit. gut, dass das angesprochen wird, da gibt es noch einiges zu tun auf dem feld!

Kommentar von Chad Pepe |

Huiuiui so viel Drama und so viel Mimimi und Femaletears. Im Kapitalismus zählt Leistung und Durchsetzungskraft. Wer damit nicht klar kommt und beta ist, wird eben links liegen gelassen.
Du bist eben zu filigran, nicht die anderen zu "hart". Du bist einfach eine der abgehängten Individuen. Nimms einfach zur Kenntnis und hör auf dagegen anzukämpfen, es wird dir genau nichts bringen außer noch mehr Verzweiflung und Depression. Wie du bestimmt mitbekommst wird der "Feminismus" immer härter zurückgedrängt und dein Podcast bewegt dem Anschein nach nichts.

Just my 2 cents, brauche keine Antwort oder Mention von dir.

Kommentar von Michel |

Liebe Nicole
Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit, deine Podcasts sind ein Fundus an Inspiration und helfen mir als weissem Cis-Mann dabei, meine Privilegien zu erkennen und mein Verhalten zu reflektieren. Für uns Männer* ist viel zu einfach, sich nicht mit den eigenen Privilegien und/oder mit den Benachteiligungen anderer auseinanderzusetzen. Die Angst, man könnte selber benachteiligt werden, ist - wenn auch meist völlig unbegründet - weit verbreitet und tief verwurzelt. Da aber unter Männern* über Ängste nicht oder nur selten konstruktiv gesprochen wird, sind Fortschritte in diesen Themenbereichen nur sehr mühselig und unter grossem und emotionalem Widerstand zu erreichen. Aber es ist möglich, und nach meiner Ansicht auch gut und wichtig für die Männer*, auch wenn sie es grösstenteils noch nicht wahrhaben wollen.

Lass dich von den toxischen Kommentaren nicht unterkriegen, bleib laut und empör dich, denn es ist leider notwendig. Oder wie es Rosa Luxemburg einst schrieb: "Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat." Ich wünsche dir alles Liebe, viel Kraft und Durchhaltevermögen und freue mich auf den nächsten Podcast.

solidarisch
Michel

Kommentar von Spacwhale |

Ich habe nicht geschrieben, das es keinen Unterschied macht wenn Menschen ein anderes Geschlecht, eine andere Hautfarbe haben. Ich habe ja die Vielfalt von möglichen Perspektiven erwähnt, und mir kein monolithisches Kollektivsubjekt 'Frauen' oder 'Menschen' zusammenkonstruiert.

Das sei nochmal erwähnt, falls es nicht ganz klar rübergekommen ist.

Kommentar von Katharina |

Einer der besten Podcasts! Freue mich schon immer auf die neue Folge und höre sie dann auf dem Weg zur Arbeit. Hab danach Energie für 1 Woche sexistische Scheiße ansprechen. Danke dafür!

Kommentar von Daniela |

Schöniii :*
Also deine Podcasts sind schon wichtig und ich finde du solltest damit nie aufhören. Die Themen sind spannend, wichtig und auf jeden Fall finde ich, dass man damit viele Frauen - und hoffentlich auch Männer - auffangen kann.
Jetzt kommt aber etwas, das mir einfach schon länger aufgefallen ist und was mir gestern einfach zu viel wurde:

Ich finds schon spannened warum du einfach überhaupt nicht mit Kritik umgehen kannst, dich auf Twitter in deiner Bubble - sorry - ausheulst um dann wieder zum Gegenschlag auszuholen.
Ja, es geht um den Tweet vom Klenk, den er jetzt anscheinend wieder gelöscht hat, vermutlich weil deine Clique wieder mal einen Shitstorm veranstaltet hat und er einfach keine Lust mehr auf den Schwachsinn hatte.
Seit Jahren sitze ich in Diskussionsrunden, es geht natürlich hitzig zur Sache, man ist sich nicht einig, man streitet, aber das Niveau und gegenseitiger Respekt bleibt allerdings immer erhalten, auch wenn manch ein Mann glaubt mir etwas über meinen Körper erzählen zu müssen... man Kontert dann eben um seinen Standpunkt klar zu machen.
Wie ernst kann man bitte jemanden nehmen, der nicht in der Lage ist mit Widerstand, Kritik oder einfach Meinungsverschiedenheiten umzugehen aber selbst quasi wild um sich schlägt? Wenn dich sogar die Linksfraktion auf Twitter schon - gelinde gesagt "etwas daneben" befindet, und ja es wurde schon einige male über dich gesprochen - möcht ich echt nicht wissen was sich Konsis und Rechte denken.
Es ist halt schon ein bisschen befremdlich die Reactions aus der Empörungsbubble zu beobachten - was da abglessen wird erinnert stark an die Kommentarsektion der FPÖ.
Wenn du wirklich glaubst für den Feminismus einzustehen, solltest du dich mal mit den europäischen Größen des Feminisus unterhalten. Vll erkennst du dann, dass du mit deiner Art eigentlich wirklich auf dem Holzweg bist, sorry to say... aber isso.

Kommentar von Sabrina |

Liebste Nicole,
danke für diesen tollen Podcast! Ich höre mir jede deiner Schnitte mehrmals an und liebe sie! Du sprichst das an, was viele denken und kannst es dazu noch erstklassig formulieren. Ich würde mich freuen, würdest du mir Tipps geben, mich im Themenbereich Feminismusweiterzubilden - Podcast-, Bücherempfehlungen, Social-Media Accounts, Persönlichkeiten im offenene Leben - alles, was dir einfällt. Danke für das Öffnen meiner Augen! :-) Grüße aus Berlin.

Kommentar von Spacwhale |

'I see no gender einfach selber Schmutz wie I see no colour.'

Ja sapperlott, viele Leute sind nicht gewillt sich in traditionelle Geschlechterkategorien einzuordnen, noch interessiert es sie, welche Kategorien der Queerfeminismus feilzubieten hat, an den sie ihre Beziehungen zu anderen Menschen gefälligst auszurichten haben.

Man könnte das als Fortschritt begreifen, vielleicht sogar befördern, wenn man nicht Nicole Schönberger heißen würde, und große Angst vor einer freien Gesellschaft ohne gängelnde Strukturen hätte.

P.s: Sie können sich eine Antwort sparen.

Kommentar von Ratlos |

Liebe Nicole,

von Leuten wie Ihnen erwarte ich überhaupt nichts.

Grüße ans Klickvieh,

-Ratlos

Kommentar von Stephanie |

Liebe Nicole, danke fuer deine tollen Podcast und Arbeit! Mach weiter so! Seit ich den Podcast vor 2 Wochen entdeckt habe, binge-hoere ich fleissig. Ich wohne in Washington, DC und deine Themen sind relevant und erstklassig produziert. Die Lurch sind nur Lurche. Deine Stimme ist wertvoll und wichtig und du sprichst mir aus der Seele. Bussi uebern Ozean

Kommentar von Spacwhale |

Ist Ihnen eigentlich schon mal zu Bewußtsein gekommen, das für manche Menschen Geschlechterkategorien nicht so wichtig sind wie für sie & es diesen deshalb egal ist, wer da wie angesprochen wird? Damit meine ich die Frauen, die sich auch bei der männlichen Schreibweise mitgemeint fühlen.
Es ist ein Witz, wenn der Queerfeminismus Geschlechterkategorien dekonstruieren will & trotzdem ständig neue schafft, die mit Vehemenz verteidigt werden.
Besonders bei Ihnen ist nicht mehr übrig von dem Wissen über die Ambivalenz dekonstruktivistischen denkens. Es ist bei Ihnen schon längst zu einer Ideologie geronnen, das alle anderen Perspektiven nicht mehr gelten läßt, und Leuten vorschreiben will, wie sie zu schreiben, sprechen & denken haben.

Kommentar von Erich |

Danke für die letzten beiden Folgen, da wurden wieder sehr wichtige Dinge angesprochen!

Nachdem ich gerade auf deinem Twitter-Account vorbeigeschaut habe, hätte ich nun einen Themenwunsch für eine der nächsten Folgen, gerne auch in der Druko-Analyse, sollte das zu dumm gefragt sein: Du schreibst, in Texten anstatt das generischen Maskulinum das generische Femininum zu verwenden, wäre nicht progressiv, weil damit nicht-binäre Personen ausgeschlossen wären. Das sehe ich vollkommen ein. Aber geht es da nicht auch darum, (in konservativen Kreisen) die Irritation zu erzeugen, dass Sprache tatsächlich ausschließend sein kann, und damit ein Stück weit zu sensibilisieren? Ich denke nur daran, dass es immer noch viele Orte gibt, an denen weder mit _ noch mit * gegegendert werden kann (weil "unlesbar"). Da wäre das generische Femininum doch ein guter Anfang, oder nicht? Würde mich sehr interessieren, was du dazu denkst und was du in solchen Situationen für schlau halten würdest, um möglichst nicht ausschließend zu kommunizieren.

Kommentar von Ratlos |

Liebe Nicole,

jetzt haben Sie meinen Beitrag dafür genutzt, um sich kurz lustig über mich zu machen anstatt sich ernsthaft mit meiner Frage zu beschäftigen. Ist es doch gerade unter Linken eine Frage in wie weit man Identitätskategorien einen Gehalt zuspricht & in wie weit diese Konstrukte sind. Ist der Mensch nur der symbolischen Ordnung unterworfen und machtvollen Sprachstrukturen unterworfen, oder gibt es sowas wie ein unverwechselbares Wesen eines Menschen? Soll ich mich 'angerufen' fühlen, so wie es der Philosoph Louis Althusser beschreibt?

Wahrscheinlich nicht, ihre Zielgruppe scheint eher das Klickvieh auf Twitter zu sein.

Kommentar von Viktor Reinhardt |

Die AfD bekam bei den Bundestagswahlen 12,6 Prozent der Stimmen, das bedeutet 91 direkt gewählte AfD-Abgeordnete. Sie repräsentieren das Volk, sitzen in Bundestagsausschüssen und beschließen Gesetze. Sie sind kein unerheblicher Teil der deutschen Demokratie. Es wäre fahrlässig von Journalisten, nicht mit diesen Abgeordneten zu sprechen.

Kommentar von Laura |

Bester Podcast. Bitte mach weiter so und hör nie auf! <3

Kommentar von Andrea Guti |

Sehr geehrte Frau Schöndorfer,
ich habe mir ihre Podcasts sehr aufmerksam angehört da kürzlich eine Kundin zu mir in die Praxis gekommen ist und eine über Jahre andauernde und erfolgreich verlaufende Therapie fast über den Haufen geschmissen hat, da sie für ihre Probleme plötzlich andere verantwortlich gemacht hat. Einer der Auslöser war wohl einer Ihrer Podcasts. Kritisch an Ihren Podcasts anzumerken ist, dass Sie Ihre Erkenntnisse als Tatsachen darstellen, obwohl vieles durchaus diskutabel wäre beziehungsweise faktisch inkorrekt ist. Ich halte es für kontraproduktiv, etwas überspitzt ausgedrückt sogar gefährlich, wenn man sich einer solchen Rhetorik bedient. Menschen, die sich in seelisch schwierigen Situationen befinden sind oftmals sehr zugänglich für einfache Lösungen auf komplexe Problemstellungen. Die Verantwortung abzugeben und die Schuld auf jemand anderen zu schieben ist kurzfristig vielleicht angenehm, aber keine langfristige und vorallem keine richtige Lösung. Bitte versuchen Sie in Zukunft Ihre Wortwahl zu überdenken, etwas präziser auszudrücken und trennen Sie Fakten von Gefühlen.

Mit freundlichen Grüßen,
Andrea G.

Kommentar von Schicole Noendorfer |

Einmal Chicken Tikka Masala und ein Nan Brot Bitte

Ob der lieben Nicole wohl schon aufgefallen ist, dass Sie selber weiß und privilegiert ist?

Kommentar von Maria |

Liebe Nicole, ich höre begeistert deinen Podcast - danke an Margarete Stokowski, die Werbung bei Instagram gemacht hat...ich bin seit 3 Monaten Mutter und das Thema "Stillen" beschäftigt mich sehr. Ich bin Studentin und habe vor der Schwangerschaft ein sehr freies, sportliches Leben geführt. Ich liebe mein Kind und das Mama-Sein, sehe aber meine größte Herausforderung in der langen Stillzeit, die mit sehr viel Verzicht einhergeht. Ich würde mir wünschen, dass die Gesellschaft offener über das Stillen und die damit verbundenen Herausforderungen für Mütter spricht - denn NEIN, stillen ist nicht immer das wundervollste auf der Welt, sondern kann nervig anstrengend sein. Es gibt ja auch einige Frauen, die sich bewusst gegen das stillen entscheiden, diese werden meistens schief und abwertend angeschaut, was ich schlimm finde - jede Frau darf selbst entscheiden ob und wie lang sie stillen möchte!
Auch sind medizinische Untersuchungen zum Stillen erstaunlich jung - erst 2005 wurde versucht, die physiologischen Vorgänge in der Brust zu untersuchen....
Die Sexualisierung von Brüsten, sowie allgemein die Objektivierung des weiblichen Körpers sind ebenfalls große Punkte. Ich zum Beispiel habe eine sehr große Oberweite, beim Stillen in der Öffentlichkeit kann ich meine Brüste kaum komplett abdecken - für mich psychisch ein Spagat: ich möchte einerseits frei mein Kind stillen können, kämpfe aber gleichzeitig damit einen lockeren Umgang zu finden....das waren einige Anregungen zum Thema Stillen - ich würde mich sehr freuen da mal einen Podcast von dir dazu zu hören, meiner Meinung nach sollte es viel offener UND öffentlicher besprochen werden! Liebgruß, Maria

Kommentar von Manuel A. |

Hallo Nicole. Mir gefallen deine Podcasts. Viele meiner Freunde sehen auch Probleme mit der Gleichberechtigung etc. im Freundeskreis ist bei uns alles fair und ausgeglichen, da merkt man auch wie viele Vorteile es bringt wenn man einfach frei miteinander zusammenleben kann ohne sich als Mann immer als überlegen beweisen zu müssen. Man hat mehr Zeit füreinander und kann sich besser gegenseitig unterstützen.
Jetzt kommt aber das, was ich eigentlich schon seit meiner Kindheit sehe, ich bin 28:
Der Großteil der Gesellschaft ist absolut antifeministisch, es werden die typisch alten "Werte" vertreten und verteidigt. Das nimmt auch im Moment wieder stark zu. Das beobachte ich sogar auf meiner Uni, obwohl gerade die Universitäten normalerweise da immer sehr fortschrittlich waren. Wie gesagt, ich spüre deutlich, dass es stärkeren Widerstand gibt. Nicht nur, dass der Feminismus auf dem derzeitigen Stand zu bleiben hat, sondern auch, dass es wieder etwas "zurück" gehen soll. Mir entsteht der Eindruck, als wäre es dem großteil der Gesellschaft schon "zu viel". (Ja, bescheuert, aber ich nehme es außerhalb meines Umfeldes immer öfters so wahr)
Aber mal weg von den Unis, gerade die Youtube Generation wächst mit einem ganz neuen Antifeminismus auf. Antifeministische Kanäle auf Youtube haben MILLIONEN Abonnenten, Feministische hingegen sind dagegen fast schon unsichtbar. "SJW Feminism cringe" Videos etc. sind alle millionenfach geklickt und auch durchgehend super bewertet. Typen, die auf Feministische Videos reagieren bekommen DEUTLICH mehr Zuspruch.
Von der Öffentlichkeit will ich nun garnicht mehr anfangen. Beim Fortgehen usw zeichnet sich ganz klar ab, dass Feministen bzw Feminismus unerwünscht ist.

Und jetzt komme ich auch schon zu meiner Frage und ich hoffe du kannst sie vll über Twitter oder hier beantworten:

Wenn sich die Gesellschaft gerade in die genau entgengesetzte Richtung entwickelt als ich, mein Umfeld, du, dein Umfeld etc. wollen, wie viel Sinn macht es da sich drüber den Kopf zu zerbrechen bzw sich das anzusehen?

Ich und auch viele meiner Freunde sind mittlerweile so, dass wir einfach das meiste, sei es im Internet oder beim Fortgehen, ignorieren weils einfach viel zu sehr an den Nerven nagt bzw man einfach nicht mehr dazu kommt einfach Spaß zu haben. Uns ist schon klar, dass man eigentlich die ganze Zeit dagegenhalten sollte. Aber wenn wir zB in einer Runde sitzen und es kommt irgendeiner daher mit einem nervigen anmachspruch oder ähnliches, dann haben wir einfach keinen Bock mehr unsere Zeit zu verschwenden und zu erklären warum dieses Ständige "na komm mädl, willst nicht doch was mit mir trinken" nicht ok ist.
Sie wollen es eh nicht verstehen und wenn mans erklärt denken sie halt "aso, diese Feministen da, die hysterische kleine Minderheit". Da ist ein "Schlei di" einfach effizienter weil wir dann in Ruhe weiterfeiern können.
Im Endeffekt haben die, auch mit dieser Regierung gerade, einen so großen Rückhalt in der Gesellschaft, dass man da einfach nichts erreichen kann.

Ach es ist echt bescheuert, aber ich glaube dagegen anzukämpfen ist derzeit einfach sinnlose Nerven und Zeitverwendung.

Kommentar von Flo |

Hallo Nicole.

Riesenkompliment zu deinem Podcast.
Er zählt inzwischen zu meinem Lieblings Podcasts.
Mach bitte genauso weiter!

Eine Sache beschäftigt mich jedoch, wie heißt bitte der Song im Outro? ich finde den hammergeil!!
Ich muss dazu immer mit mitdancen.
Als Band/Künstler ist ja Roxy angegeben, da werde ich leider nicht mit fündig.
Wenn du mir da weiterhelfen könntest, wäre echt super :D

Schöne Grüße nach Wien

Kommentar von Dirk Meißner |

Themenvorschlag? keine ahnung vielleicht, ich weiß nicht, musst du entscheiden:Hab mir die letzten Wochen die meisten der deutschsprachigen Kritiken zu Captain Marvel durchgelesen und die Hälfte aller Kritiker*innen zerreißen den Film, Wertungen von 2/5 Punkten waren keine Seltenheit und die Begründungen waren im besten Fall haarsträubend und im schlimmsten Fall vollkommen an der Realität vorbei aber damit haben es die selbsternannten Filmkritiker*innen im Internet eh nicht so besonders. Eins haben diese Kritiken aber alle gemein, sie stammen fast ausschliesslich von Männern.
Der Inhalt dieser Kritiken liest sich dann folgendermaßen: bisher unsympatischte Figur im MCU, "Stoisch, fast trotzig und emotional unterkühlt wirkt sie, und zwar bis zu einem Grad, der sie völlig eindimensional erscheinen lässt. Dabei hat doch "Wonder Woman" eigentlich längst gezeigt, dass man eine Frau, auch ruhig noch Frau sein lassen darf, statt sie als bockige Göre zu zeichnen"
Women Empowerment wird angeblich dazu verwendet um "die Kerle als Dummerchen darzustellen", es sei aber auch vielmehr eine Agenda mit toxischen Zügen, "weil Männer auf Peniswitzchen reduziert, männlichen Pappaufstellern Köpfe abgeschossen und der Mann als Ganzes per Alien-Scanner als "schwächlich" klassifiziert wird."
Eine Frage bleibt, wie haben es behaind, etiennetogo, leschroeck etc geschafft, ihre Wertungen abzugeben bzw ihre Kritik zu schreiben ohne dabei an ihren Tränen zu ertrinken?

Kommentar von Ratlos |

Mir ist nicht ganz klar, ob sie mich in Ihren Podcast ansprechen, oder nicht.
Zu meiner Person ein paar grobe Daten: Weiß, männlich, heterosexuell.
Im Prinzip erfülle ich all Ihre Vorraussetzungen um mich zu Ihrer kritisierten Zielgruppe zu zählen. Nur ist der weiße, heterosexuelle Mann wohl eher eine soziologische Abstraktion, genauso wie es der 'Homo oeconomicus' ist.
Der abstrakte Mensch in der Ökonomie, der bei jeden Einkauf hunderte von Preisen vergleicht, und sich das beste Angebot raussucht. So eine Person gibt es wahrscheinlich höchst selten.
Andersherum wird nicht jeder weiße, heterosexuelle Mann das Bedürfnis haben, Frauen zu unterdrücken. Darum ist sind 'Homo oeconomicus' und der 'weiße, alte Mann' wohl eher soziologische Abstraktionen.
Natürlich können diese nützlich sein um gewisse Dinge zu erklären, genauso wie das auf Theorien & Konstrukte aus der Physik und Biologie zutrifft.

Aber ich frage mich deshalb, was ich mit ihren Podcast auf persönlicher Ebene anfangen soll, da nichts von dem was sie kritisieren auf mich zutrifft. Soll ich mich angesprochen fühlen? Soll ich mich weiter mit Ihnen beschäftigen? Was wollen Sie von mir? Wollen Sie überhaupt etwas von mir? Wer sind Sie eigentlich?

Kommentar von Laura Pepe-Esposito |

Hallo Nicole!
Hab grade Folge 8 gehört, bin seit wir bei der Veranstaltung Sind wir noch zu retten? geplaudert haben, nicht mehr zum Hören gekommen... Ich bin beeindruckt von deinem Scharfsinn und deiner Wortstärke (-gewalt find ich nicht passend)!!! Danke danke danke für deine wichtigen Beiträge! Wir brauchen junge selbstbewusste, intelligente, sympathische Frauen wie dich!!! Laura

Kommentar von Jan |

Liebe Nicole, freue mich, daß es Deinen Podcast gibt, vielen Dank und Daumen hoch dafür!

Kommentar von Andrea |

hey nicole, erstmal: danke für deinen podcast. <3 hab mir gestern die pms-episode angehört und ich lieb sie. mir geht es auch so wie dir, besonders im vergangenen herbst hatte ich eine ganz schlimme pms-phase.

ich war jeden montag mindestens eine woche lang super leicht aus der fassung zu bringen, und konnte einfach nichts dagegen tun. meine (männlichen) kollegen wollten dann ein gespräch mit mir, meiner kollegin und dem chef, weil sie das gefühl hatten, ich und meine kollegin würden eine "frauenkampftruppe" bilden (das haben die echt gesagt!) und man nicht normal mit uns reden könne (und wir keinen spass verstehen, weil wir ihre frauenfeindlichen witze nicht lustig fanden).

musste mir von meinem chef anhören, dass es "nicht normal" sei, wie ich mich verhalte (weil ich mich gegen die witze gewehrt habe), und dass ich das "untersuchen lassen" müsse, und dass ich meine emotionen unter kontrolle bringen müsse, weil er mich sonst raus schmeissen müsse.

deine journalistische arbeit hat mich mitunter jedenfalls dazu gebracht, mich nun endlich nach einem neuen job umzusehen. ich danke dir dafür, dass du mir mit den mut gegeben hast, aus meiner rolle der minderwertigen frau endlich auszubrechen. <3

alles liebe und mach bitte weiter so!

Kommentar von Doktor Faustus |

Hallo Nicole, sehr schade, dass du mich bei Twitter blockiert hast. Deshalb hier meine Botschaft: Der Kampf gegen Feminazis wie dich ist richtig und wichtig! Es ist jedes Mal eine Wonne, zu hören, wie mett du wirst, wenn kontra von aufgeklärten, selber denkenden Menschen bekommst. Also tanz schön weiter für uns, Trümmerfrau!

Kommentar von Aleshanea |

Zum Thema Tone-Policing: ? Hatte letztens den fall, dass jemand in ner diskussion halt die fresse geschrieben hatte, auf meine antwort doch bissl freundlicher zu sein, wurde mir von der Angegriffenen gesagt, dass ich das bitte nicht tun soll und die andere person blockt mich. Normal? Kann bei einer solchen schreibweise überhaupt ein vernünftiger diskurs stattfinden? Ich seh es ein wenn eine diskussion emotional geführt wird und ich stör mich auch nicht an sachen wie:"Männer die ...., sind abfall(o.ä.)" nur eine diskussion mit den worten "Halt die Fresse" zu beginnen beendet den diskurs eigentlich bevor er richtig begann.

Kommentar von Aleshanea |

Zu dem Thema Tone-Policing: Wo hört eine emotional geführte Debatte auf und wo beginnen die stumpfen Beleidigungen? Wann ist es Tone-Policing und wann einfach nur Kritik an mangelhafter Argumentation und der Wunsch zur Rückkehr einer vernünftigen Diskussionskultur. Ich versteh die Kritik an Tone-Policing und es leuchtet mir ein. Aber mir wurde heute Tone-Policing vorgeworfen weil ich ein "Halt die Fresse" in nem Druko als unfreundlich empfand und als eher schlechten Start für eine Diskussion hielt. Lieg ich da falsch? Ist das die Art und Weise wie wir 2019 Debatten führen wollen, die Person gegenüber niederschreien, beleidigen, Kraftausdrücke und eine grundsätzlich grobe Sprache verwenden und jegliche Kritik dann als Tone-Policing abtun? Machen wir es uns da nicht etwas zu einfach? Wo hört das auf? Reden wir dann real genauso miteinander, ist es dann nicht nur eine Frage der Zeit, dass ein lapidar gesagtes "Halt die Fresse" dazu führt, dass jemand eine in eben selbige bekommt? Wo sind die sachlich geführten Debatten hin? Die mit Argumenten, Pro & Kontra, wo es um einen gemeinsamen Konsens geht statt um stumpfe Beleidigung. Klar, die Leute gewinnen auf diese Art jede Diskussion, die Person gegenüber bis zum Umfallen beleidigen und jegliche Kritik daran ist dann halt tone-policing und das solange bis die andere Person einknickt. Debattenkultur 2019

Kommentar von Aleshanea |

Podcast kurz und knapp zusammengefasst: Pures Gold

Kommentar von David |

Super Podcast!
Lass dich von den ganzen Spinnern nicht in deinem Weg beirren, die die über die Verallgemeinerung der Männer jammern haben wahrscheinlich selber Leichen im Keller. Wer reinem Gewissens ist fühlt sich auch nicht angegriffen!
Folge 8 hat mir besonders gefallen, sehr schlaue Ansichten zum Thema Sexualität und Gleichstellung! :)

Kommentar von victoria |

Hallo Nicole,
du leistest mit diesem Podcast so ungeheuer wichtige Aufklärungs- und Bildungsarbeit, vielen Dank dafür. Ich habe nicht nur schon sehr viel von dir lernen dürfen, sondern fühle mich nach jeder Folge getärkt und merke, dass ich eher die Kraft aufbringe, mich im Alltag aktiv gegen den mir begegnenden Sexismus zu wehren. Außerdem finde ich deinen Umgang mit dem Hass der dir entgegenschlägt sowieso souverän, beeindruckend und inspirierend. Also nochmal: Danke, danke, danke und ich freu mich schon sehr auf die kommenden Folgen!

Kommentar von Viktor Reinhardt |

Feministinnen können Kopftuch tragen?

Für Muslime ist der Koran das Wort Gottes. Im Koran hat die Frau Gehorsamspflicht gegenüber dem Mann (Sure Nisa, Vers 34):

„Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, ermahnt sie, lasst sie allein in den Betten und straft sie. Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht keine Ausrede gegen sie; Allah ist hoch erhaben, groß.“

Frauen müssen laut Koran aus folgendem Grund verschleiert sein (Sure an-Nur, Vers 31):

„Und sage den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke senken und ihre Keuschheit wahren und ihre Reize nicht zur Schau stellen sollen, außer was (anständigerweise) sichtbar ist; und dass sie ihre Tücher über ihren Busen schlagen und ihre Reize nur ihren Ehegatten zeigen sollen (…) Und sie sollen ihre Beine nicht so schwingen, dass Aufmerksamkeit auf ihre verborgene Zierde fällt."

Der Prophet Mohammed hatte eine sechs- bis neunjährige Ehefrau und mehrere Sklavinnen und Konkubinen. In Ländern mit islamischer Gesetzgebung werden fremdgehende Frauen gesteinigt.

Es geht nicht beides: entweder gläubige Muslimin oder Feministin.

Kommentar von Christina |

Hallo Nicole,

achtung, es folgt eine Wall of Text:

Lange Zeit war mir Feminismus egal bis nervig. Ich dachte, Feminismus zeichnet sich dadurch aus, sich über (vermeintliche) Nichtigkeiten viel zu sehr aufzuregen und anderen vorzuwerfen, dass sie schlechte Menschen sind und man selbst die Wahrheit mit Löffeln gefressen hat. Eigentlich geht's uns Frauen doch recht gut, wir sollten mal aufhören, uns permanent zu beschweren.

Wie gesagt: war (Präteritum). Mehr aus Langeweile habe ich angefangen, mehr und mehr feministischen/ POC-/ enby-Accounts auf Twitter zu folgen, mit dem primären Ziel meiner Unterhaltung (sprich: als erste wissen, wer heute das Objekt des nächsten Shitstorms ist). Je mehr ich aber diese verschiedenen Ansichten und Beschreibungen mir gänzlich fremder Lebensrealitäten (bin selbst eine weiße Cis-Frau) lese, umso mehr fange ich an zu verstehen, dass diese "Aufregung" tatsächlich berechtigt ist.

Mittlerweile schäme ich dafür, dass ich - die ich mich sonst so gerne für informiert und aufgeklärt halte- diese Bewegung über einen Kamm geschoren und als nervig abgetan habe. Ich lerne mit jedem Tag mehr und bin bereit, weiter zu lernen.

Dies soll keine Rechtfertigung oder Selbstmitleid sein, einfach nur ein Dankeschön für Deine Arbeit und die vieler anderer, die nicht nur mir, sondern auch anderen eine gänzlich neue, wenn auch nicht immer schöne Sicht auf die Welt eröffnen.

Vielen vielen Dank.

Liebe Grüße

Christina

Kommentar von Sascha |

Hallo Nicole, ich möchte zum letzten Podcast ein paar Worte verlieren, weil mir das sehr wichtig ist: für mich war diese Episode ein echter eye opener. Was eins wissen muss: ich lebe mit meiner Mama zusammen in einem Haushalt und mir fällt schon lange auf, dass bei uns die Aufteilung der reproduktiven Arbeit sehr ungleich ist. Nun ja, es beschäftigt mich in Gedanken und ich denke manchmal darüber nach, daran etwas zu ändern, aber in Taten hat sich das noch wenig umgesetzt. Ich weiss zwar meine Wochenarbeitszeit im Haushalt nicht im Detail, aber was ich mache, ist jedenfalls bescheiden (hin und wieder einkaufen gehen und Mist runter tragen, staubsaugen, begrenzte Kochversuche).

Und das pisst mich die längste Zeit an, weil ich auch sehe, dass meine Mama viel Zeit für reproduktive Tätigkeiten aufwendet, eine Zeit, die ihr dann bei den schönen und spaßigen Dingen fehlt, umso blöder, weil ich weiss, dass sie absolut nicht gerne im Haushalt schuftet. Und besonders die mir bislang unbekannte Sache mit dem mental load, der auf Frauen* lastet, finde ich sehr bedrückend.

Was mir nun bei deinem Podcast die Augen geöffnet hat: bisher war es bei uns zu Hause meist so, wie in diesem Comic von Emma, ich hab gerade mal die Stufe geschafft zu: Mama steht in der Küche und kocht, ich frage: "Mama, kann ich dir irgendwas helfen?", sie sagt: "nein, alles klar" und ich gehe wieder unverrichteter Dinge zurück zu meinen Hobbies. Was ich durch den Comic von Emma gelernt habe und was ich mir nun vornehme, daran zu arbeiten (und mir kommt vor, es gelingt mir auch schon ein bisschen): nicht immer fragen, "wie kann ich dir helfen?", sondern die Augen aufmachen, was ist im Haushalt zu tun? - und dann einfach machen! Ich hoffe, so gelingt es nun, bei uns im Haushalt eine faire Aufteilung der reproduktiven Tätigkeiten herzustellen. Es ist für mich als Typ ein Lernprozess und dein Podcast und der Emma-Comic haben mir hier sehr geholfen! Danke dafür.

Kommentar von Frank |

Hey Nicole,
mir gefällt der Podcast sehr gut. Ich bin froh darüber, dass du mit dem Podcast und auch auf Twitter jeden Tag mein heiles Weltbild etwas mehr zerstörst und mich dadurch antreibst, Dinge zu reflektieren, die vorher alltäglich erschienen. Ich hoffe, dass ich dadurch auch jeden Tag etwas weniger Arschloch werde :)

Kommentar von M. |

Themenvorschlag: Non-binary genders

Ich weiß, das hat nicht direkt erwas mit Feminismus zu tun, mich würde aber trotzdem deine Meinung dazu interessieren.

In den USA und Kanada ist dieses Thema ja in letzter Zeit ziemlich groß geworden und ich sehe wie es langsam in Europa Fuß fasst.

Hier wird streng zwischen dem biologischen Geschlecht „sex“ und dem sozialen Konstrukt „gender“ unterschieden.

Für mich ist das Quatsch. Es gibt nur die biologische Frau (XX) und den biologischen Mann (XY) (ja auch weitere, aber um die geht es hier nicht hauptsächlich). Klar gibt es Geschlechterstereotypen, aber keiner muss diese erfüllen. Wo man hier zu welchen Teilen hineinfällt, ist für mich einfach Teil der individuellen Persönlichkeit.

Das Identifizieren als non-binary und sich damit als marginalisierte Person aufspielen, ist für mich nichts anderes als das Fabrizieren einer Opferrolle und Suche nach Aufmerksamkeit.

Das wären meine Denkanstöße dazu. -M.

Kommentar von Nina |

Liebe Nicole, tausend Dank für deinen wunderbaren Podcast! Es ist so interessant, ermutigend, niederschmetternd, empowernd und unterhaltsam. Es macht wütend und stark und klar und hoffnungsvoll. Vielen vielen Dank! - Nina

Kommentar von Sascha |

Hallo liebe Nicole!

Hab mir jetzt endlich als letztes die Folge über Abtreibung angehört und finde den Podcast sehr spannend. Dein leidenschaftliches Streiten für Feminismus finde ich toll.

Mir würde es gefallen, wenn du einen Podcast über die Riot Grrrl Bewegung machen würdest. Vielleicht so ein kleiner geschichtlicher Abriss, da das Thema bei uns eher wenig bekannt ist, und dann deine Gedanken zu Riot Grrrl? Bzw. vielleicht auch allgemeiner deine Gedanken über Feminismus und Wut?

Ich finde es zb auch faszinierend, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Riot Grrrl als feministischem Teil von Punk und Roller Derby als einer Sportart, die anscheinend besonders gern von vielen (feministischen) Frauen* gespielt wird.

Kommentar von Melanie |

Hi Nicole! Ich habe mir deine Podcasts heute alle nacheinander angehört und - ich weiß nicht obs daran liegt - mir kommt es so vor als würde sich vieles wiederholen.
Bitte nicht falsch verstehen. Das soll eine ernst und gut gemeinte Kritik sein, ich find den Podcast grundsätzlich toll, frage mich aber ob du dir Gedanken darüber gemacht hast, wie du das Format weiter gestalten möchtest, ohne dass sich das ganze mit der Zeit im Kreis dreht.

Ganz liebe Grüße,
Melanie Sacher

Kommentar von franziska |

Hallo Nicole,
vielen Dank für deinen Podcast. Vor allem für den souveränen Ton. Wie du durch den Unsinn pflügst und dich für Aufklärung über patriarchale Strukturen einsetzt, das wirkt so angenehm überlegt und vernünftig. Ich freue mich auf die nächsten Folgen! Mich würde interessieren, wie du für dich diese klare Haltung entwickeln konntest, dass es dir gelingt, dich so gut von den Angriffen von Hasskommentaren abzugrenzen. Die persönlichen Angriffe auf Frauen, die im Internet auftreten, zielen nur auf Einschüchterung und ich ärgere mich und kann nicht so souverän bleiben wenn mir klar wird, dass die Strategie offensichtlich oft funktioniert.

Kommentar von Nathalie |

In einer Demokratie muss man viel aushalten.
Auf der einen Seite gibt diesen Sellner, auf der anderen Seite die Schöndorfer.
Beide gleich grenzwertig, beide für mich einfach zu weltfremd und extrem.
Ich hab mir 2 Podcasts angehört und möchte einfach nicht weiter hören, ist mir einfach zu realitätsfern.
Trotzdem viel Glück weiterhin.

Natta

Kommentar von Markus Tripp |

Vielen Dank für den supertollen Podcast - smart, differenziert, direkt und reflektiert.
Ich kann den Podcast nur weiterempfehlen! Mich als Schüler würde eine Folge zu „Rolle des Mannes im Feminismus“ interessieren.

Kommentar von Julia |

MEHR MEHR MEHR ! Witzig, ironisch und so wahr! 15 Minuten sind viel zu wenig <3

Kommentar von Kaya |

Die ersten 2 Folgen waren noch ok aber jetzt wiederholt sich das Selbe wieder und wieder. Das fällt af wenn man die Podcasts direkt nacheinander anhört. Für mich hört sich das so an als wäre alles gesagt. Es wiederholt sich. Wie willst du das Format weiter gestalten? Hoffe auf etwas Neues beim nächsten Podcast.

Kommentar von Franzischu |

Hi Nicole,
beschäftige mich jetzt seit ca 1 Jahr recht intensiv mit Feminismus und betreibe gefühlt täglich Aufklärungsarbeit in meinem Freundes-,Bekannten- und Familienkreis. Bis jetzt habe ich mich primär belesen und Twitter genutzt, freue mich daher so so so sehr, deinen Podcast gefunden zu haben!
Riesiges Dankeschön, mach weiter so! You go girl! :)
Ganz viel Liebe und Kraft!

Kommentar von Sophie |

Ich verfolge deinen Podcast mit grosser Begeisterung und finde dass er sehr viel Mut macht. Seit ich ihn horche, hab ich wieder viel mehr Lust im Internet zu posten und meine Meinung trotz des allgegenwärtigen Hasses gegen Feministinnen einfach zu sagen.

Ich wollte auf eine Sache in deinem Podcast antworten, bei der ich mich quasi "ertappt" gefühlt habe. Ich bin ziemlich sicher, ich hab mal wo so einen "Viel Feind, viel Ehr" Comment geschrieben, nicht zum Podcast, aber auf Twitter oder so. Für mich persönlich ist das eine Strategie mit dem Hass umzugehen. Diese Leute erheben immer den Anspruch, dass man ihnen doch zuhören oder sie in ihren total verbohrten Schädeln überzeugen soll, obwohl sie sich total daneben benehmen. Offensiv zu sagen, euch will ich gar nicht zum Freund, im Gegenteil, wenn solche Leute mich hassen, hab ich wohl was richtig gemacht ist für mich eine Form der Abgrenzung und des Selbstschutzes. Den Hass damit zu normalisieren ist nicht meine Intention.

Kommentar von Jasmin |

Ich liebe dich und deinen Podcast. Ich lerne sehr viel, vielen Dank!

Kommentar von Manuel |

Hallo Nicole,

mich würde deine Meinung zum Thema Veganismus sehr interessieren. Vor allem auch unter dem Aspekt der geschlechtlichen Diskriminierung gegenüber Tieren. (z. B. das Schreddern oder vergaßen von männlichen Küken, oder das regelmäßige forcierte Befruchten von Kühen und die viel zu frühe Trennung von Kalb und Mutterkuh)

Ich finde deinen Podcast bisher wirklich ansprechend. Weiter so!

Liebe Grüße,
Manuel

Kommentar von S.M. |

Hallo Nicole,
vielen Dank für den tollen Podcast, hab einiges gelernt.
Ich habe eine Anmerkung zur dritten Folge, und zwar habe ich einen Punkt in deinen Ausführungen vermisst; bösartige, falsche Anschuldigungen. Ich erwähne diesen Punkt nicht, weil ich glaube, dass falsche Anschuldigungen ein tatsächliches Problem sind, aber weil sie eine verbreitete Sorge sind (laut dieser Umfrage ist zumindest in den USA eine Mehrheit der Bevölkerung besorgt über falsche Anschuldigungen bei #metoo: https://morningconsult.com/2018/10/11/a-year-into-metoo-public-worried-about-false-allegations/). Aus diesem Grund fände ich es super, wenn du diesen Punkt in einer zukünftigen Folge noch aufgreifen kannst, mich würde deine Argumentation dazu (ob und wieso das kein tatsächliches Problem für unschuldige Männer ist) interessieren.
Danke nochmal für den Podcast, weiter so und lass dich von den hatern nicht unterkriegen :)

Kommentar von Martina |

Hallo Nicole :)
ich habe meinen freien Tag heute genugtzt um aufmerksam deine Podcasts anzuhören.
Eins sei schonmal gesagt: lass dich nicht von Hatern, die dich beleidigen unterkriegen. Die haben eh nix zu sagen!
Aber ich würde mir schon wünschen, dass du auch sachliche Kritik ernst nimmst und sie nicht einfach abblockst. Ich kann mich zB einigen Kritikpunkten von Elias und Linda anschließen und es wundert mich, dass du auf Twitter direkt so seltsam reagierst. Naja, ich versteh halt nicht so ganz was du damit bezwecken willst außer auf Unverständnis vieler Kritiker zu stoßen.

Ganz ganz liebes Danke dir für die Arbeit und für die Mühe!

Kommentar von Katharina |

Hallo Nicole,
das soll einfach ein schnelles Dankeschön dafür sein, dass du dir die Mühe machst die ganze Wut in eine halbe Stunde, die Hand und Fuß haben zu packen. Ich hoffe, dass der Podcast noch lange bestehen bleibt, es ist so angenehm jemanden der so reflektiert ist zu hören und keine Angst davor hat die Wahrheit auszusprechen. Du bist ein Vorbild und bist definitiv unter all den Frauen, die mich dazu ermutigt haben lauter zu sein und nicht mehr so unglaublich nachsichtig zu sein obwohl es keinen Grund zur Nachsicht gibt. Von ganzem Herzen, danke!
(An dieser Stelle möchte ich Dir auch das Album How to Socialise & How to Make Friends von Camp Cope empfehlen - vielleicht gefällt es Dir ja)

Kommentar von Rainer Winkler, Emskirchen |

@Elias Rosenblüm

Bei Schöndorfer ist es ebenso, dass sie nicht mehr merkt, wenn sie mit ihren Identitätskategorien in plumpen Essentialismus abgleitet. Die Abivalenz das Identität nur ein Praxiskategorie ist, und nichts mit 'wirklichen' Menschen zu tun, ist bei Ihr gar nicht mehr zu merken.
Das macht ihren Podcast so platt und dumm.

Kommentar von Linda S. |

Hi Nicole. Also erstmal finde ich deine Stimme angenehm und die länge vom Podcast ist genau richtig.
Ich kann dir in vielen Punkten nich zustimmen weil ich einfach ganz andere Erfahrungen gemacht habe. Schule - Studium - Arbeit und Familie. Ich habe alles unter einen Hut gebracht und habe von meinem Freund, meinen Arbeitskollegen, meinem Chef immer die volle Unterstützung bekommen. Ich lebe ja auch in Wien und ich kann nicht wirklich nachvollziehen wie so ein Eindruck gegenüber Männern entstehen kann.
Klar gibt es diese grauslichen, schmalzigen alten Bsoffenen die man mal über den Weg läuft. Aber eigentlich wurde ich immer sehr respektvoll behandelt. Ich empfinde es eher so, dass Frauen sich gegenseitig oft im Weg stehen, lästern etc. Männer sind da meiner Erfahrung nach lockerer und umgänglicher. Ich will jetzt nicht sagen, dass diese Vorwürfe alle nur erfunden sind. Aber dass es ein strukturelles Problem gibt kann ich nicht glauben. Auch meine Freundinnen können mit vielen deiner Aussagen nicht mitgehen. Vielleicht ist es auch einfach ein Problem der Zeit, dass alles so stark aufgebauscht wird. Ist ja nicht so als würden andere Themen nicht auch übertramatisiert werden. Ich würde mich freuen wenn du in deinem nächsten Podcast ein weng mehr Fingerspitzengefühl mitbringst. Ciao, Linda.

Kommentar von Elias Rosenblüm |

Meine Güte wie kommt man in so jungen Jahren zu solch einer Verbitterung?

Das eigene Versagen auf die Schuld von weißen alten Männern zu schieben ist nicht nur eine billige Ausrede, sondern primitiv.

Nur weil es untreue Frauen gibt, sagt doch auch niemand mit Verstand, Frauen wären generell untreu, hinterlistig und Geldgeil.

Seltsamerweise fordern Frauen wie Sie eine sind ständig dazu auf zu differenzieren, wenn Idioten "alle Flüchtlinge" schreien, bemerkt aber anscheinend nicht, dass ihr mit "weiße alter Männer" genau das selbe macht. Pauschalisieren und Provozieren auf dem Niveau eines Trotzbengels.

Ich bin beruflich sowie privat ständig in Kontakt mit sehr vielen Frauen, lebte während meines Studiums für Sozialwissenschaften in einer WG mit 3 Freundinnen. Nicht eine einzige würde Ihnen auch nur auch nur ansatzweise Zustimmen.

Statt Ihre Zeit für die Optimierung Ihrer Lifebalance zu nutzen und psychische Probleme zu behandeln, Schlagen Sie um sich und machen andere für Hausgemachtes verantwortlich.

In einer komplexen Welt wie es diese ist, kann man nicht mit plumpen Verallgemeinerungen und unsachlicher Argumentation antworten.

Ich wurde auch schon von Frauen mit antisemitischen Aussagen angegriffen, nie würde ich auf die Idee kommen deshalb Frauen als Antisemiten zu bezeichnen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie etwas finden, dass Ihnen Bestätigung und Sinn gibt.

Kommentar von Rainer Winkler, Emskirchen |

Frau Schöndorfer das war keine Absicht mit ihrem Namen. Ich konnte mir nicht mal die Namen der SPO Politiker (oder was weiß welche Partein es in der Schweiz gibt) merken.
Etzala, ihre Reaktion is a bissl lächerlich.

Kommentar von Rainer Winkler, Emskirchen |

Hallo Frau Schónberger,

wenn nun diese von Ihnen kritisierten konservativen Politiker (sorry, name vergessen. Bin Deutscher) sich tatsächlich für das Wohl und die Pflege von Behinderten einsetzen würden.
Würden Sie dann deren Argument gelten lassen? Und wie sähe ihre argumentative Verteidigung der Abtreibung dann aus?

Kommentar von FemaleTears |

Schöni, cool dass du deinen Podcast im Internet (gemacht und erfunden von Männern) anbieten kannst. Auf iTunes (gemacht und erfunden von Männern), Soundcloud (gemacht und erfunden von Männern), Twitter (gemacht und erfunden von Männern) sharen kannst.
Das Mikrofon (gemacht und erfunden von Männern) passt gut. Empfehle aber einen Einsatz von einem De-esser (gemacht und erfunden von Männern).

Die Website gefällt mir auch (gemacht und erfunden von Männern).

LG
junger weisser Mann.

Kommentar von Maxi |

Danke für Deinen wunderbaren Podcast.
Ich bin dir sehr dankbar für deine Arbeit und dein Engagement!

Kommentar von Mr Amused |

Wir haben uns das Podcast gerade zu 4t gegeben.

Wir tauchen ein in eine irreale Welt, in der es nur 1 einzigen Feind zu geben scheint. Diesen zu besiegen sei die ultimative Lösung aller Probleme.

Das Patriarchat - der alte weisse Mann. BOOOM!

Fragen zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Problemstellungen werden immer diese eine einfache Antwort finden: Das Patriarchat / der alte weisse Mann.
Es gibt in der, nennen wir es doch Erzählung, keine Selbstreflektion, wozu auch? Es gibt ja diesen 1 Bösewicht. Das eigene Versagen existiert daher nicht. Der Schuldige allen Übels ist bereits gefunden.

Völlig beliebig wird mit der Sexismus / Rassismus / Faschismuskeule geschwungen. Teilweise gerechtfertigt, oft aber einfach nur um Argumentationsspielraum abzuwürgen.

Es ist schon traurig wie unreflektiert hier auferlegte Dogmen, die aus den USA zu uns geschwappt sind, übernommen werden.

Die Argumentation erinnert stark an "die Flüchtlinge sind an allem Schuld" und ist damit auf dem Niveau der peinlichen "Wir sind das Volk" Schreihälse.

Schade eigentlich.

Kommentar von Meike |

Vielen Dank für den wunderbaren, inspirierenden Podcast. Ich lerne Neues, ich lächele aus Sympathie und Amüsement und ich werde beim Anhören jeder Episode angepiekst, mutiger zu werden, mit meiner Meinung nicht ständig hinter dem Berg zu halten, aber ich habe ja auch meine Shitstorms schon hinter mir. Der Aufruf in der aktuellen Episode motivierte mich, nicht aus der Ferne zu fangirlen, sondern etwas Nettes ins Gästebuch zu schreiben, um diesen ganzen Rotz etwas Schönes entgegen zu setzen. Ich wünschte, ich könnte hier überall Blumen aufstellen, auch wenn das natürlich nichts nützen würde. Ich hoffe, so ein Kommentar hilft beim Weitermachen, denn ich freue mich über jede neue Episode, höre gespannt zu und bin gar nicht traurig, wenn sie zu Ende ist, denn dann kommt ja noch die grandiose DruKo-Analyse als Nachtisch. Danke!

Kommentar von Roman |

Hätte mir etwas mehr sachlichen Inhalt und weniger Polemik und Meinungsmache erwartet...

...nein, eigentlich nicht.

Bussi :-*

Kommentar von Dorothy A. |

Liebe frau Schöndorfer.

Ich habe 20 Jahre lang in meiner Heimat Afrika gelebt und mich gemeinsam mit europaeischer Hilfsorganisation für Frauenrechte eingesetzt. Wir hatten sehr schlechte Maenner aber vieles haben wir besser gemacht.
Jetzt lebe ich seit 13 Jahren in Deutschland und es geht mir gut.
Ich verstehe nicht woher Sie diese Maennerfeindlichkeit spueren.
Bitte sehen Sie in andere Laender auf dieser Welt wie Frauen behandelt werden.
Hier in Mitteleuropa wir Frauen haben es sehr gut und frei.
Mit Mut und Willenskraft habe ich hier sehr viel erreicht und alle Maenner respektieren mich immer.

Ich versuche Ihren Podcast zu verstehen aber das ist nicht wie es wirklich ist.

Machen Sie keine Angst. Stehen Sie auf und sie koennen hier sehr gut und frei Leben.

Liebe Grusse,
Dorothy

Kommentar von B H |

Habe mir das einige Minuten angetan.
Unwissenheit gepaart mit Männerhass und Frust.
Ist das etwa der neue Feminismus?

Kommentar von Georg |

Super interessanter Podcast, danke dafür und für hoffentlich noch viele weitere Folgen!

Kommentar von Laura Pepe-Esposito |

Toller Podcast! Danke und weiter so bitte!!! Danke für die Erklärung von Tone policing????

Kommentar von Polynominal |

Schöni wirste wieder von ewig geilen & schwanzgesteuerten Männern belästigt?
Die werden sich wohl nie ändern, bleiben halt trash.
Leider kann man da gar nichts machen, wie z.b. eine E-Mail zu schreiben und selbstbestimmt abzulehnen.

Pfui, diese verdorbenen Männer. Bleib standhaft, und moralisch sauber, so wie es sich für eine anständige und sittsame junge Frau aus Österreich gehört.

Kommentar von Thomas F |

ich mag Ihren Podcast, ist zwar auch mein erster der ist trotzdem gut. Ihre Stimme ist genial und ich habe mich persönlich nicht angegriffen gefühlt, aber es gibt anscheinend Männer mit einem grossen Ego und evtl kleinem Schwanz, die anscheinend wirklich Angst bekommen, eine junge attraktive Frau im Angriffsmodus zu sehen.
ich bin zwar eine Art Sexist, devot und lass mich von meiner besten Freundin verdreschen weil es Ihr gut tut, aber ich bin immer der Ansicht, jeder soll tun und lassen was Ihm gefällt, so lange er keinem schadet, es sei den der will es.

ich muss ab und an, dran denken, was in Matrix gesagt wurde. Wir hatten eine perfekte Welt erschaffen aber die wurde nicht angenommen. So kommt es mir oft vor, so viel Unterscheide und so wenig Gemeinsamkeiten, obwohl es eigentlich meist umgekehrt ist.

Zwecks metoo, bin ich gespalten. als Sexist finde ich sexuelle Anspielungen super. Wenn eine Chefin mich bedrängen würde, für Sex nen besser bezahlten Job zu bekommen, na klar! Wenn man gezwungen wird, ist das eine ganz andere Geschichte. Ich finde ein besserer Job für Sex ist kein Zwang, es ist eine Option. So lange es nur um Anspielungen und Anmachen geht, verstehe ich die Problematik nicht.
Beim antatschen, bedrängen und zwang ist es eine andere Geschichte, soweit sollte der gegenseitige Respekt schon sein.

Ungerechtigkeiten gibt es wie Sand am Meer, Gehalt Frau/Mann Ost/West, billige Alten/Kinderpflege, Jobs wo Du dir den Arsch aufreissen musst um klar zu kommen und dann gibt es gigantische Gehälter in den Medien, Politik, Sport und Manager; dann Problematik Einwohner/ gute Ausländer/ und Arschlöcher die es in jeder Form gibt.

Letzter Podcast: Selbstjustiz finde ich ist ne gute Sache, wenn es den richtigen trifft. Wo in Deutschland ein Ex-Freund seiner Ex geholfen hat, Ihren "Freund der Sie vergewaltigt hat, zu vergewaltigen. Schade, das einer gepetzt hat.
Das Rechtsystem ist beschissen, Mörder und Vergewaltiger bekommen pissige Mindeststrafen und wenn de den Staat bescheisst, kommst ewig in den Knast, es sei den Du hast Kohle wie Hoeneß.

Kommentar von Herr Patriarchat |

Rechtsstaat doof.
Männer doof.
Selbstjustiz gut.

Kommentar von Gonzo |

Letzte Folge war wieder super.
Dass es Not tun kann Täter zu outen zeigt auch die iranische Feministin Masih Alinejad, welche Videos veröffentlicht und denen Männer im Iran shamen oder angreifen, meist weil diese sich nicht verschleiern. Das viel mir nach der Folge ein.
Abstrakt gedacht passt das auch auf westliche Gesellschaften.

Kommentar von Viktor |

Das Hauptargument für das Posten und Teilen des Täterfotos war, dass es andere Frauen warnen sollte. Dann stellt sich doch die Frage: Was sollten Frauen nun tun (oder vermeiden), wenn sie diesen Mann auf der Straße oder im Wirtshaus erkennen? Mir fällt nichts Vernünftiges ein. Das würde doch darauf hinauslaufen, dass auch das Opfer etwas anders tun oder vermeiden hätte können/sollen. Kurz: Ich weiß nicht, welche Folge dieses "Warnen" in der Praxis genau haben sollte

Kommentar von Peter Sternberg |

Hallo Frau Schönberger,

schön das Sie mir in Ihren letzten Podcast geantwortet haben. Ich habe ihn mir ebenfalls mit Interesse angehört. Ihr Antwort fiel ziemlich kurz aus, und beschränkte sich eigentlich nur auf einen marginalen Punkt.
Aber ja tatsächlich meine ich, ein Interesse an weißen Männer bei Ihnen feststellen zu können, geht es doch in dieser Folfe wieder um irgendwelche mächtigen Männer, die auf Facebook Frauen belästigen, oder sich sonst wie in ihrer mächtigen Macht bedroht fühlen.
Diese und andere Männer gehören ihrer Meinung nach also geoutet, weil es Täter nicht im juristischen, sondern im alltagssprachlichen Sinne sind.

Wissen Sie, was auch alltäglich ist? Das allgemeine Interesse an den moralischen Verfehlungen der Reichen und Mächtigen. Ganze Frauenmagazine, Heftchenromane & Schnulzsserien drehen sich darum (Professor Brinkmann und seine liebeshungrigen Schwestern). Hier werden primitivste Bedürfnisse bedient & eine naive Weltsicht propagiert. Fast wie am Stammtisch..

Mal ehrlich, Frau Schönberger. Jeder noch so männliche Müllmann wird sich insgeheim ob ihrer Obsession mit seiner Macht und seinen Privilegien, freuen. Endlich ist man(n) wieder wer, obwohl einem im realen Leben keine junge Frau auch nur eines Blickes würdigt.

In diesem Sinne, machen sie weiter so.

Ihr Privilegienkönig,
Peter.

Kommentar von nostalgie_jan |

Mir ist folgendes beim Hören deines Podcasts aufgefallen:
Ich mag die Diskussionen, die auf Twitter geführt werden überhaupt nicht. Twitter ist das falsche Medium dafür, weil viel zu kurz und auch viel zu öffentlich.
Egal aus welcher Bubble argumentiert wird, es ist alles viel zu emotional. Nicht falsch verstehen: Emotionen gehören zu einer Diskussion dazu.
Mit deinem Podcast bringst Du viel strukturierter und verständlicher deine Standpunkte rüber. Die Länge ist auch perfekt. Sie kann man beim Essen zubereiten o.ä. zuhören. Danke für deine Arbeit und alles Gute!

Kommentar von Jeannine |

Ich finde den Podcast toll.
Ich möchte zur letzten Folge etwas ergänzen: Ich begleite seit vielen Jahren Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Dabei ist es das Ziel Nummer 1 'Öffentlichkeit' (dazu später noch kurz was) zu schaffen. Die Motivation und das Ziel dahinter sind der Schutz von (potenziell) Betroffenen und das Teilen von Verantwortung. Für das Erreichen einer Welt ohne Gewalt gegen Frauen* sind alle verantwortlich. Hier spreche ich vor allem auch Männer an. Oft wird die Frage gestellt, wie Mann unterstützen kann. Hier, an dieser Stelle! Unzwar nicht mit der Bedrohung des Täters oder ähnlichem (das könnten wir auch selbst tun), sondern durch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Täter.
Nun zur 'Öffentlichkeit': Ich finde diese sollte im Sinne der Betroffenen auch kleiner gefasst werden können. Insbesondere bei Gewalt in Beziehungen können sich Täter sicher sein anonym zu handeln. Das Reden über die Erfahrungen als Betroffene ist leider mit viel Scham besetzt. Das führt zu Vereinzelung und Handlungsunfähigkeit. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen reicht schon die 'kleine Öffentlichkeit'. Redet zu erst mit Freund*innen, allein das kann neue Perspektiven schaffen, Empowernd wirken und Last nehmen.

Nun noch ein Wunsch an dich Nicole: Ich würde mich riesig freuen, wenn du es schaffen würdest in deinem Podcast die Perspektive immer mal wieder auf uns (bspw. Bedürfnisse von Betroffenen, Feminist*innen und FLTIQ*) zu richten. Feminismus ist immer ein gesellschaftlicher Kampf, aber wir brauchen auch immer wieder die Bestärkung untereinander und neue Anregungen, wie wir solidarisch handeln können.

Damit wünsche ich dir viel Kraft für deine Arbeit. Nur gemeinsam können wir die Welt verändern.

Kommentar von Tamsel die Amsel |

Liebe Nicole

Ich liebe deinen Podcast und warte immer gespannt auf die nächste Folge, bitte nicht von negativen Kommentaren entmutigen lassen! Du sprichst mir oft aus dem Herzen und packst Dinge in Worte, worüber ich auch schon oft nachgedacht habe, aber es bisher nicht geschafft habe so gut zu artikulieren. Du bist smart, reflektiert, witzig, humorvoll und ich lach' mich schlapp über die Leute, die sich davon angegriffen fühlen und so viel von ihrer Lebenszeit aufwenden, dir zu widersprechen :D Halt die Ohren steif Tigerin!

Ganz viel Liebe aus der Schweiz

Kommentar von Bernundo Lauert |

https://xkcd.com/1357/

'It's just that the people listening think, you're an asshole'

'And they're showing you the door'

Denk mal drüber nach, Nicole.

Kommentar von Weißer Alter CIS-Mann |

Wir (4x w, 3x m und 1x noch nicht sicher) treffen uns wöchentlich zum Spieleabend und haben endlich die perfekte Begleitung zum Spielen gefunden. Schöndorfers Podcast :)

Wir sind uns einig: das ist doch die mit Abstand witzigste Unterhaltung seit langem.
Böhmermann etc können einpacken.
Schöndorfer ist die weibliche Form von Mario Barth. - der ist zwar scheisse, aber bringt uns auf eine ähnliche Art und Weise zum Lachen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten lustigen Spieleabend mit Schöni's Podcast im Hintergrund.
Achtung: Lachflashes vorprogrammiert :)

10 / 10

Könnens kaum erwarten den nächsten zu hören :*

Kommentar von Elisabeth |

Könnten Sie bitte alle meine Kommentare löschen, Frau Schöndorfer? Ich habe jetzt bereits das Gefühl, auf Twitter zu Formen von Überlegenheitsgefühl beigetragen zu haben, zu denen ich nie etwas beitragen wollte. Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen nur das Beste.

Antwort von Admin

Hallo Elisabeth,

deine Kommentare wurden soeben auf deinen Wunsch hin gelöscht. Bitte beachte für die Zukunft, dass die Dinge die du im Netz veröffentlichst, nicht nur hier im Gästebuch, sondern auch überall sonst im Internet, eine Debatte auslösen können. Bitte denk daran, dass veröffentlichte Kommentare auch öffentlich einsehbar sind. 

Liebe Grüße

dein Admin

Kommentar von Bliblablu |

Wann kommt sendung?

Kommentar von Caspar-Ulrich |

Ich bin auch Jurist. Anders als Elisabeth glaube ich aber nicht, dass es hilft, den juristischen Diskurs feministisch zu gestalten, indem man* versucht, den richtigen "Ton" zu treffen. Ob das gelingt, entscheidet letztlich eine kleine, elitäre Kaste, die zu einem Großteil aus mittelalterlichen, weißen Männern aus dem Großbürgertum besteht, deren "Niveau ... sich über die Jahre im Rechtskorpus abgelagert hat" -- und das war schon immer so. Die interessieren sich kaum für feministische Anliegen (und schon gar nicht für Anliegen von Arbeiter*innen). Ein gutes Beispiel dafür sind die Reaktionen, die das Eheöffnungs-Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs außerhalb der legal gender studies-Bubble ausgelöst hat: Die waren nämlich überwiegend gar nicht so freundlich, obwohl der Verfassungsgerichtshof sicher den "Ton" getroffen hat. Im Raum wird nun möglicherweise stehen bleiben, dass diese Entscheidung juristisch nicht ganz sauber und ein politischer Akt war. Deshalb fürchte ich, dass der Versuch, den richtigen juristischen "Ton" zu finden, eher dazu führt, dass kritisches Potenzial gebunden wird. Auch RBG und ihre Fans werden sich einmal fragen müssen, was ihr Vermächtnis sein wird: Das Signal, dass jahrzehntelange Disziplinierung notwendig sind, um dann von reaktionären Polterern übertönt zu werden?

Das wollte ich nur dieser Kritik entgegensetzen, nun aber zum Podcast: Den finde ich phantastisch und erfrischend und gerade auch die Länge ist genau richtig (kürzer als 15 Minuten sollte es aber nicht werden). In einem muss ich Elisabeths Kritik zur letzten Folge aber zustimmen: Begriffe wie "tone policing" und "silencing" wirken vermutlich exkludierend für Leute außerhalb des akademischen Milieus (oder ist das akademische Milieu die Zielgruppe?). Sie wären auch nicht nötig, weil du ohnehin perfekt erklärst, worum es dabei geht.

Kommentar von Peter Sternberg |

Lieber Ronny K,

natürlich wird sich umgehend im Journalismus mit der Sprache von z.b. AfD Politikern beschäftigt. Gaulands Äußerungen zum dritten Reich, oder Höckes Äußerungen zum Holocaustmahnmal sind da nur 2 Beispiele.

Die Sprache die z.b. In der AfD gesprochen wird macht andere verächtlich, spitzt zu, macht plumpe Verallgemeinerungen und zollt in der öffentlichen Auseinandersetzung mit anderen denen keinen Respekt.
Wenn man die Leute darauf hinweist, kommt das Argument 'Meinungsfreiheit'.
Wenn man Frau Schöndorfer ihre plumpen Entgleisungen und Stammtischsprüche hinweist z.b. das #menaretrash vielleicht herabwürdigend ist, kommt das Argument 'Tone policing'.
Aber wie soll ich Respekt vor Feministinnen haben, wenn diese selber respektlos mit mir umgehen? Und ich als weißer Mann, bin ja irgendwie immer der Hauptadressat feministischer Kritik, was auf ein gewisses Interesse an mir schließen läßt.

All das hat Konsequenzen.
Denn wenn nur noch oberflächlich über Politik gesproche, und der Diskurs negativ aufgeladen wird, bekommen die Leute auch eine oberflächliche Politik.
Ich verstehe das Politik niemals emotionsfrei ist. Aber ich verstehe nicht, warum Leute meinen, Politik wäre soetwas wie eine Psychotherapie, wo sie sich endlich mal richtig auskotzen können.
Fast niemand findet das Gekeife von Pegida Wutbürgern gut, oder von Trollen, die das Internet mit selbstgerechten Hasskommentaren eindecken.

Warum ist es so schwer zu verstehen, das es ein Minimum an Niveau braucht um eine fruchtbare Diskussion zu führen?

Mfg.

Kommentar von ronny k |

Super podcast! Bitte bitte weiterhin so cool und schlau und mutig und wütend sein und hoffentlich nicht für immer unbezahlt diese tolle (für so viele halt auch bildungs-) arbeit machen.

An die ‚vom ton‘ empörten, die sich nicht zu schade sind in dieser ach so schlimmen bubble zu posten: fragt ihr euch eigentlich warum ihr nicht all die tausenden antifeministischen all die rassistischen all die reaktionären stimmen für ihre sprachwahl kritisiert?? Anstatt feminist*innen auf völlig absurde weise autoritäre oder menschenfeindliche motive vorzuwerfen?? Nee? Fragt ihr euch gar nicht? Fragt euch mal!
Hört zu wenn Menschen von diskriminierung, von gewalt, von verletzungen erzählen, versteht warum sie wütend sind und seid solidarisch anstatt ihnen ihre wut vorzuwerfen!

Kommentar von Lara |

Leute in deiner Bubble werden's toll finden. Andere erreichst du damit eh nicht.

Im Grunde war der letzte Beitrag nichts als eine ewige Rechtfertigung, warum du dir das Recht herausnehmen darfst zu verallgemeinern und andere Menschen als Abfall zu bezeichnen. Das traurige ist, du glaubst das wirklich.

Leute, die meinen, der Zweck heilige die Mittel, waren immer schon gefährlich.

Kommentar von Peter Sternberg |

Guten Tag Frau Schöndorfer,

ich habe Ihren letzten Podcast zum Thema 'Tone policing' gelauscht und werde mal ein paar Argumente dazu droppen.
Zuersteinmal möchte ich Ihnen recht geben, dass soetwas wie Tone policing existiert, und man es als eine Form sozialer Erpressung ansehen kann, die einen Dialog verhindern soll. Ich persoenlich halte viel von Meinungsfreiheit. Wenn Sie meinen, Männer als Abfall bezeichnen zu müssen, dann gefällt mir das zwar nicht, aber ich würde es natürlich tolerieren.
Leider sehe ich es aber auch so, das eine Auseinandersetzung verhindert werden kann, wenn Gesprächspartner ein Minimum an gegenseitigen Respekt vermissen lassen. Es hat nichts damit zu tun, ob ich privilegiert bin oder nicht - niemand muss sich beleidigen, oder herabwertend behandeln lassen. Wenn für Sie Sprache bloß ein Kampfmittel gegen Privilegierte ist, dann können Sie sich nebenbei auch Argumente, Fakten oder irgendwelche Informationen sparen, die Menschen überzeugen sollen. Beleidigen Sie die Leute einfach weiter, um Sie auf ihren Level zu ziehen.

Nun werden Sie mir vielleicht sagen, das ich mit dieser Haltung den Feminismus ablehne. Dem ist aber nicht so. Es geht hier um eine Detailfrage des gemeinsamen Miteinanders. Wenn Sie nun behaupten, wer nicht in allen belangen ihnen zustimmt, ist kein Feminist, dann legen sie nur damit offen, wie sie gedenken Feminismus zu definieren, und zwar als eine autoritäre Beziehung zwischen nicht gleichberechtigten Personen. Sie ziehen damit eine Linie 'Entweder-oder' 'für uns oder gegen uns', ein drittes gibt es nicht.
Das können Sie tun.
Dann werden Sie aber bald nur noch mit Leuten reden, die ihnen schon in allen Belngen zustimmen. Den Rest der Bevölkerung werden Sie nicht mehr erreichen.
Sehen Sie das nicht als Ratschlag von einem weißen Mann an, Feminismus zu optimieren. Mir ist es ziemlich egal was sie machen. Sehen Sie es als Vorgangsbeschreibung an, die schon X-Mal so oder so in der Geschichte stattgefunden hat. Ich empfehle das Buch 'Mere civility' von Theresa Bejan dazu.

Ich habe übrigens viele negative Beiträge zu #menaretrash von Feministinnen auf Twitter gelesen. Auch durch private Korrospondenz konnte ich in Erfahrung bringen, dass viele ihrer Kampfgenossinnen #menaretrash falsch fanden. Hören Sie also nicht auf mich, hören Sie vielleicht mal auf ihrer Mitstreiterinnen bevor sie denen den Feminismus absprechen.

Mfg.

Kommentar von Angie |

Schöni danke! es ist eigentlich so als gäbe es den Podcast eh schon immer. instant-Institution. Viel Liebe!

Und Altos aus Münster oben soll sich ficken, ich bin für Feminismus, aber genau so.

Kommentar von Ilona |

I love it! Danke!!!!

Kommentar von Franz Simbürger |

Hej. Ich hab erst jetzt Folge 1 & 2 gehört. Ich hoffe, es ist nicht zu sehr herablassend, es ist jedenfalls nicht so gemeint: als ehemaliger Radiojournalistbkann ich Sie versichern: es besteht absolut kein Grund nervös zu sein: das klingt gut, authentisch und in der zweiten Folge schon absolut professionell. Nochmal: das ist der "fachliche" Kommentar zur Präsentation und nur weil Sie sagten, Sie seien nervös. Inhaltlich will ich nicht Stellung nehmen, als alter weißer Mann sehe ich meine Rolle im Zuhören und Lernen - und hab auch schon einige aha-Erlebnisse gehabt, z.b. was das tone-policing betrifft Was mir außerdem sehr zusagt: manchmal muss ich ob Ihrer messerscharfen Schlussfolgerungen oder ironischen Formulierungen (...fühlen sich Gegner*innen nicht abgeholt - NEWSFLASH....; wieder so eine super Überleitung....und natürlich die Druko-Analysen insgesamt) sehr lachen. Ich schätze, es müsste sehr spannend und bereichernd sein, mit Ihnen sachlich zu streiten - Ihnen dürfte schwer beizukommen sein. Ich bin jedenfalls gespannt auf die nächste Folge. Darf Sie das? - Sie muss!

Kommentar von quati |

schöni ich liebe alles an d1 podcast! vor allem die druko-analyse is so *fühle sehr*. danke für alles, was du sagst und tust und maybe komm ich etwas fangirl-like rüber. ist auch so gewollt.

Kommentar von Rey |

Der Podcast ist wirklich gut! Und er sollte laut und forsch sein bzw. sollte er direkt sein - diese Themen sind nämlich wichtig und die Dinge sollten so benannt werden wie sie nun mal sind. Und laut und forsch schließt ja "objektivität" nicht unbedingt aus.

Bis jetzt finde ich den Podcast sehr inspirierend und gut.
Würde auch gerne mehr zu den DruKo-Analysen hören. Vor allem so Argumente gegen diese DruKos fänd ich cool, weil es oft gar nicht so einfach ist gute Gegenargumente und Konter parat zu haben.

Vielen Dank für deine Arbeit!

Kommentar von Altos |

Ich würde den Podcast ein bisschen weniger forsch gestalten. Ich glaube nicht, dass das Thema ernst genommen wird, nur weil Frau Schöndorfer "laut" ist. Sie sollte etwas weniger links agieren, damit das Thema auch gesellschaftlich akzeptiert wird. Sie ist ein Teil des Problems. Ich bin für Feminismus aber so nicht. Ich werde es mir aber trotzdem weiterhin anhören weil ich denke jede Folge wird meine These untermauern.
btw finde ich Frau Schöndorfer sehr hübsch und sie hat eine sehr angenehme Stimme. Schade eigentlich.
Liebe Grüße aus Münster

Kommentar von Karo |

Der erste Podcast war super freue mich schon auf die Fortsetzungen!!! ????

Kommentar von Sebastian Daxner |

Danke für die Arbeit, die du dir antust!
Für mich zur Reflexion und damit ich Dinge besser machen kann ist das sehr hilfreich!
Find den Podcast super gut gemacht, Länge ist sehr angenehm und alles sehr stimmig. Danke danke!